Zum Inhalt springen

Edunautika 2026 – Was passiert wann?

Wir treffen uns am 18. April 2026 für ein Barcamp und viele, viele Gespräche über Lernen, Bildung, Reformschule und Schulreform, digitale Transformation und Weltverbesserung.

Ein Barcamp mit EUREN Themen!

Die edunautika ist ein Barcamp. Das heißt: Das Programm wird am Samstagmorgen gemeinsam vor Ort geplant. Jede*r kann eigene Themen und Fragen einbringen, einfach indem er/sie aufsteht und eine Session vorschlägt. Daraus bauen wir dann einen Sessionplan. Eine „Session“ ist in der Barcamp-Sprache so etwas wie ein Workshop und standardmäßig 45 Minuten lang. Mehrere Sessions finden parallel statt, sodass man sich im Sessionplan aussuchen kann, an welchen Sessions man teilnimmt. Mehr zum Sessionplan, zu Sessionwünschen und Sessionvorankündigungen findest Du unten.

Programmübersicht

Freitag
Samstag
Sonntag

Bonusprogramm am Freitag (17.04.) und Sonntag (19.04.)

  • Am Freitag, 17.04.26, können Interessierte an einer Schulführung durch die Max-Brauer-Schule und am Get-Together am Abend teilnehmen. Du kannst ab 17:30 Uhr ankommen, die Schulführung startet um 18.00 Uhr.
  • Am Sonntag, 19.04.26, gibt es die Möglichkeit, eigene Themen zu vertiefen, mit Co-Working, Co-Learning und längeren Bonussessions.
Foto von der edunautika Süd 2025 von Agentur J&K

Der Sessionplan

Der Sessionplan wird auf https://edunautika.de/2026/ veröffentlicht. 

(Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie die Inhalte in den Vorjahren aussah, kann in der Auswertung aller #edunautika-Sessiontitel 2018 bis 2025 stöbern.)

Sessionwünsche

„Zu welchem Thema würdest Du Dir eine Session bei der edunautika wünschen (aber nicht selbst anbieten wollen)?Bei der Anmeldung für die #edunautika sind viele unterschiedliche Themenwünsche genannt worden. In dieser Liste als Google Doc kannst Du die Wünsche sichten – und vielleicht magst Du ein Thema übernehmen?

Foto von der edunautika Süd 2025 von Agentur J&K

Sessions vorab ankündigen oder wünschen

Wer mag, kann eine eigene Session schon vorab ankündigen. Dazu dient die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag. Folgende Fragen soll eine Ankündigung beantworten:

  • WER? Ein Satz zur Person, die die Session anbietet.
  • WAS? Mit welchem Thema beschäftigt sich die Session?
  • WIE? In welcher Form soll die Session stattfinden? (Einfach ein Erfahrungsaustausch zu einer Frage? Ein Input? Ein praktisches Ausprobieren? Eine XXL-Vertiefung am Sonntag? Ganz etwas anderes?)

Achtung! Auch wer seine Session schon vorab hier online ankündigt, muss sie vor Ort noch ZUSÄTZLICH in der gemeinsamen Sessionplanung vorstellen! Die Online-Vor-Ankündigung dient nur dazu, Interessen und mögliche Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen.

18 Kommentare zu „Programm Edunautika 2026 Hamburg“

  1. WER?
    Lehrer an der Winterhuder Reformschule und Teil der Moodlegruppe

    WAS?
    Große Moodlekurse (jetzt auch noch hübsch mit KI?)
    Was ist die Logik großer Kurse? Was bedeutet das für Zusammenarbeit und Unterrichtsentwicklung?
    Wie kann ich ohne vertiefende Moodle- und/oder html-Kenntnisse dennoch ansehnliche Darstellungen erhalten?

    WIE?
    Kurze Präsentation unserer Moodle-Idee (kann auch zB hier gelesen werden: https://remoodle.de/), dann Austausch und oder AMA.

  2. WER?
    Wir sind im Gesundprofil in der Oberstufe der Winterhuder Reformschule mit den Fächern Bio und Sport unterwegs.

    WAS?
    In Jahrgang 11 schnuppern die Schüler*innen in die Profile und lernen das Gesundprofil fächerübergreifend und projektorientiert kennen. Das würden wir auch gerne mehr in der Studienstufe schaffen und möchten mit dieser Session unsere Planung dazu starten.

    WIE?
    Eventuell kurze Vorstellung unseres Vorgehens in Jahrgang 11, dann gerne direkt Austausch über möglichst viele verschiedene Möglichkeiten, fächerübergreifend und projektorientiert im „Regelunterricht“ der Profiloberstufe zu lernen.

  3. Ich würde mich freuen, wenn wir in einen Austausch zum mündlichen Bio-Abi denken und ggf. Aufgabenstellungen tauschen, formulieren, sammeln etc.

  4. Was wäre, wenn… SCHILF-Tage produktiv wären?

    WER? ich bin Frank vom OERcamp und beschäftige mich viel mit der Frage, wie gute (Fort-)bildungformate für Lehrkräfte und andere Bildungspraktiker*innen aussehen können.

    WAS? Was wäre, wenn SCHILF-Tage produktiv wären – zum Beispiel als Materialwerkstatt?
    Viele Lehrkräfte erleben schulinterne Fortbildungstage eher als Input- oder Organisationsformat. Gleichzeitig investieren Lehrkräfte enorm viel Zeit in die Erstellung eigener Unterrichtsmaterialien – meist allein und oft wenig sichtbar für andere.
    Ich möchte die Idee mitbringen, schulische Fortbildung stärker als gemeinsame Arbeits- und Entwicklungszeit zu denken: z.B. in Form einer („betreuten“) Materialwerkstatt, bei der Lehrkräfte konkret an eigenen Materialien arbeiten, Feedback bekommen und Ergebnisse teilen. Als Praxisbeispiel bringe ich Erfahrungen aus der OERcamp Werkstatt mit.

    WIE? Kurzer Impuls zum Werkstattprinzip, danach vor allem Austausch und Diskussion: Was müsste passieren, damit so ein Format für euch als SCHILF sinnvoll wäre? Wo seht ihr Chancen, Grenzen, Widerstände oder offene Fragen?

    Bitte bringt eure ABER mit! 🙂

  5. WER? Leonie Trautmann & Jana Tichauer, Lehrkräfte und engagiert bei Invest it!, einem Verein zu Finanzbildung

    WAS? Eine Schule zertifizieren lassen – was gehört dazu? was wünscht ihr euch? und was darf auf keinen Fall passieren?

    WIE? Diskussion und offene Fragerunde

  6. WER? Leonie Trautmann & Jana Tichauer, Lehrkräfte und engagiert bei Invest it!, einem Verein zu Finanzbildung

    WAS? Wie geht Finanzbildung praktisch im Unterricht – auch ohne wirtschaftspädagogischen Hintergrund?

    WIE? Input & praktisches Ausprobieren, gerne mit XXL-Vertiefung am Sonntag

  7. WER?
    Ich bin Legasthenikerin und habe mir als Autodidaktin die Welt der KI erschlossen. Heute möchte ich meine persönliche Geschichte mit euch teilen: Wie es war, ohne diese Tools aufzuwachsen, und wie sie heute mein Leben verändern.

    WAS?
    Ein kleiner Rückblick auf die Hürden, die mich in Bildung und Beruf begleitet haben – und wie KI heute diese Wege ebnet. Ich möchte zeigen, warum diese Technik für Kinder und Erwachsene ein echter Game Changer ist und wie sie den Unterschied zwischen „Feststecken“ und „Durchstarten“ machen kann.

    WIE?
    Persönlicher Input aus meiner Biografie, gefolgt von einem herzlichen Austausch.

  8. Wir erproben in Teilen der Stufe 5-10 der Winterhuder Reformschule die Struktur der „Arbeitszeit“. Die Struktur der Fächer im Stundenplan ist fast komplett abgeschafft. Stattdessen können Schüler*innen frei entscheiden, zu welchem Thema und wie lange sie daran arbeiten. Wir berichten über den laufenden Prozess und freuen uns über Austausch insbesondere mit Schulen, die die „Arbeitszeit“ oder vergleichbares bei sich umsetzen.

  9. Tim, Kollege an der Max Brauer Schule.

    An vielen Schulen gibt es mittlerweile „Fächer“ wie Projekt, Projektunterricht oder ähnliches.
    In dieser Session möchte ich mit euch gemeinsam Ideen für Projekte entwickeln, die einen Schwerpunkt im Bereich Medien/Informatik haben und die gleichzeitig in hohem Maße fächerübergreifend angelegt sind.

    Nach einem kurzen Überblick über die Inhalte im Bereich Medien/Informatik an Hamburger Schulen (Jg 5-10) sammeln wir Ideen und Good Practice-Beispiele und arbeiten ggf. auch ein Projekt aus.

  10. Hallo,
    ich bin Nele, Pädagogin im eBildungslabor.

    Ich möchte eine Session zu dieser Frage gestalten:
    Welche Technologie entwickeln wir auf dem Weg in eine l(i)ebenswerte Zukunft und was sind erste Schritte in der Bildung dazu?

    Ich stelle diese Frage bewusst bei der edunautika, weil wir durch das Zusammenbringen von Reformpädagogik und Digitalisierung aus meiner Sicht hier ganz viel Nährboden haben, um bei dieser Frage gemeinsam weiter zu kommen. Mein Eindruck ist, dass wir in den letzten Jahren bei diesem Zusammenbringen zu oft auf der Ebene der Lernkultur stehen geblieben sind (Wie nutzen wir Digitalisierung als Katalysator für eine veränderte Lernkultur?) und dabei weniger auch über einen veränderten Nordstern von Technologie nachgedacht haben, den wir aus meiner Sicht brauchen, wenn unser Leitbild eine li(e)benswerte Zukunft ist. Genau an dieser Stelle würde ich mit Euch gerne tiefer bohren.

    Mich begeistert in diesem Bereich gerade sehr, dass ich viele Synergien sehe zwischen einer potenzialorientierten Bildung, die die ganzheitlichen, menschlichen Fähigkeiten in den Blick nimmt auf der einen Seite und den zarten Pflänzchen einer Technologie, die ebenso nicht auf Kontrolle, Ego, Ausbeutung, Machtkonzentration, Manipulation und Angst beruht, sondern sich an Loslassen, Demut, Fürsorge, Demokratie, Innovation und Sicherheit orientiert und somit auf Verbindung zielt. Durch die Entwicklungen rund um KI sehe ich in diesem Bereich aktuell einen wirkungsvollen Hebel. um Veränderungen anstoßen zu können, weil sich angesichts von immer leistungsfähigeren Maschinen gesamtgesellschaftlich immer drängender die Frage stellt, was uns als Menschen ausmacht. Ich denke, dass wir in der Bildung gerade mit einem reformpädagogischen Blick auf Lernen als Entwicklung, Ermöglichung und Ermächtigung in einer gemeinschaftlichen Perspektive hier vieles beitragen können.

    Ich gestalte die Session als Raum für gemeinsames Erspüren und Nachdenken unter Nutzung von Elementen aus dem Social Presencing Theatre.

    Du brauchst keine Vorkenntnisse. Ich freue mich, wenn du deine Perspektive einbringst!

  11. WER? Lukas, Sonderpädagoge, Fortbildner, Schulmitgründer, App-Entwickler

    WAS? Individuelle Lernziele fortlaufend reflektieren mit der App SPLINT Feedback

    „Herr Berger, ich hab doch dieses eigene Ziel, ne? … Was war das nochmal?“

    Individuelle Lernziele gehen im Schulalltag oft unter – genau hier setzt meine Idee an.

    Das digitale Tool macht Ziele sichtbar, stärkt Coachinggespräche und fördert Feedback sowie Selbsteinschätzung spielerisch und kontinuierlich.

    ✔️ Strukturierte Reflexion der Lernentwicklung
    ✔️ Automatisierte Dokumentation
    ✔️ Formatives Feedback
    ✔️ Motivierende Selbsteinschätzung

    WIE? kurzer Input und Vorstellung der App mit hoffentlich einem regen Austausch im Anschluss. Eine XXL-Vertiefung – gerne!

  12. WER? Vivian de la Osa, Programmleitung Deutsches Lehrkräfteforum
    Im Deutschen Lehrkräfteforum fördern wir bundesweit und kostenfrei Entwicklungskompetenzen für wirksame Schulentwicklung.

    Session 1 am Samstag: Warum bleiben gute Ideen in der Schulentwicklung oft wirkungslos? In dieser Session erlebt ihr live und interaktiv, wie designbasierte Ansätze Handlungsfähigkeit erzeugen.

    XXL-Session am Sonntag:
    Wie entsteht Handlungsfähigkeit, wenn alles gleichzeitig komplex ist? In dieser Session erlebt ihr designbasierte Schulentwicklung live und arbeitet an einer konkreten Herausforderung aus eurer Praxis. Ihr entwickelt gemeinsam neue Perspektiven und erste umsetzbare Ideen, die direkt in euren Schulalltag übertragbar sind.

  13. Wer?
    Ich bin Lehrer, begeistere mich für alles für und um Künstliche Intelligenz im Unterricht

    Was?
    KI-resiliente Aufgaben (nach Manuel Flick) erstellen – ein Weg aus dem Prüfungsdilemma durch KI?
    Wie?
    Impuls – Fallbeispiele – Gruppenaustausch

  14. Wer?
    Ich bin Lehrer, begeistere mich für alles für und um Künstliche Intelligenz im Unterricht

    Was?
    KI-resiliente Aufgaben (nach Manuel Flick) erstellen – ein Weg aus dem Prüfungsdilemma durch KI?
    Wie?
    Impuls – Fallbeispiele – Gruppenaustausch

  15. Wer?
    Wir, der Schulverbund ‚Blick über den Zaun‘, sind ein Netzwerk mit mehr als 130 Schulen in ganz Deutschland und der Schweiz.

    Was?
    Im Schulverbund unterstützen sich die Schulen gegenseitig wertschätzend und auf Augenhöhe als sogenannte critical friends im Rahmen von gegenseitigen Schulbesuchen. Sie eint, eine gemeinsame Vorstellung von ‚guter Schule‘, die in einem Leitbild und Standards beschrieben ist und gerade überarbeitet wurde.

    Wie?
    Wir kommen ins Gespräch über das Potenzial von Schulbesuchen (Peer-Reviews) und diskutieren, inwiefern das (neue) Leitbild und die (neuen) Standards dafür und darüber hinaus für Schulen unterstützend sein können.

  16. WER?
    Wir sind ein Team von 2 Lehrkräften, die das Portal http://www.bildungsspirit.de aufgebaut haben.

    WAS?
    In diesem Portal befassen wir uns mit den Themen Schulmüdigkeit und Lernmotivation unter den Aspekten des Growth Mindset. Gerne wollen wir Euch unserer Erkenntnisse vorstellen und Euch zeigen, wie das eigene Mindset dabei helfen kann, typische Alltagssätze aus Schule und Unterricht so zu formulieren, dass diese als „Lernzuversicht-Sprache“ den eigenen Unterricht bereichern kann.

    WIE?
    Nach einem kurzen Impuls der theoretischen Grundlagen, zeigen wir Mini-Übungen und Tools auf unserer Seite, wie die eigene Haltung und Sprache als Lehrkraft positiver für das Lernen der eigenen Schüler*innen gestaltet werden kann

  17. WER?
    Ich bin Pädagoge, Erzieher, IT-ler und in Ausbildung zum systemischen Traumatherapeuten. Ich arbeite an der Schnittstelle von Bildung, Selbstregulation und professioneller Haltung.

    WAS?
    Trigger, Stress und Unsicherheit – Nervensysteme im Klassenraum.
    Was passiert, wenn es innerlich kippt? Wie beeinflusst mein eigener Stress 25 andere Nervensysteme? Wie funktioniert das window of tolerance?

    WIE?
    Kurzer Impuls (Window of Tolerance & Flucht und Kampfimpulse im Klassenzimmer), danach Austausch über eigene Trigger, Bewältigungsstrategien und praxistaugliche Mikro-Interventionen.
    Gern auch als längere Vertiefung am Sonntag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert