#edunautika ist gemeinsames Lernen und Handeln für zeitgemäße Bildung
Wir verstehen #edunautika als eine Einladung an alle, die Lernen, Schule und Bildung wirklich anders denken und gestalten möchten. Wenn wir von „digitaler Welt“ oder von „künstlicher Intelligenz“ reden, wollen wir damit nicht bloß Unterricht verbessern, Arbeitsabläufe effizienter gestalten oder Kontrolle optimieren. Wir sehen die technologischen Umbrüche als Anlass für überfällige grundsätzliche pädagogische Veränderungen.
Was heißt das für uns konkret? Lernen mit Projekten und Produkten, kreativ und systematisch, kollaborativ und individuell, selbstbestimmt und unterstützt, mit echten Aufgaben und im echten Leben, inklusiv und gerecht, für Wissen und Skills, Persönlichkeit und Meta-Lernen, in guter Gesellschaft und für eine bessere Welt. Nichts davon ist komplett neu. Aber alles davon können und müssen wir in der digitalen Transformation neu verhandeln und gestalten. Dabei sehen wir uns selbst als Lernende: durch Erproben, Erfinden, Scheitern und bei der #edunautika vor allem durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen.
Neun Jahre nach der ersten #edunautika findet die #edunautika 2027 am 9. und 10. April 2027 in der Winterhuder Reformschule statt. Wir erwarten ein dichtes und vielfältiges Sessionprogramm (ähnlich wie 2026), ca. 200 Teilnehmende aus Hamburg und aller Welt, Tausende von Gesprächen zu Lernen und Bildung, Reformschule und Schulreform, digitale Transformation und Weltverbesserung.
Barcamp-Modus am Freitag und Samstag
Nachdem im Vorjahr das Programm am Samstag mit 89 Sessions sehr dicht war, wollen wir 2027 zusätzliche Möglichkeiten für Sessions am Freitag schaffen. Wir planen für Freitagnachmittag ein Format mit schnellen, kompakten Sessions. Man wird Sessions für Freitag auch online vorab einreichen und im Laufe des Nachmittags „quereinsteigen“ können, sodass eine Teilnahme auch dann gut möglich ist, wenn man nicht von Anfang an dabei ist.
Der Samstag steht ganztägig im Modus des Barcamps, bei dem alle Teilnehmenden zu Teilgebenden werden können, indem sie morgens vor Ort ihr Thema in den Sessionplan schreiben.
Die vorläufige Planung:
- Freitag, 9.4.2027, ab 15.30 Uhr Ankommen, kompaktes Barcamp-Format, Schulführungen, Abendprogramm, Get-Together
- Samstag, 10.4.2027, ca. 9.00 bis ca. 18.00 Uhr Barcamp, anschließend Ausklang mit Kaltgetränken und Snacks
- Sonntag, 11.4.2027 – kein Programm
Welche Themen gibt es bei der #edunautika?
Die konkreten Themen werden bei #edunautika direkt vor Ort von den Teilnehmenden vorgeschlagen und in einen Sessionplan umgesetzt. Wer mehr über die bisherigen Themen der #edunautika erfahren möchte, kann in der KI-geschriebenen Auswertung der 500+ Sessiontitel der #edunautika-Treffen von 2018 bis 2026 stöbern.
Die Anmeldung läuft über Eventbrite, damit wir das Ganze organisatorisch stemmen können. Es gibt vier Ticketarten:
- Standard-Ticket (40 Euro)
- Kostenloses Ticket (0 Euro), für Personen, die sonst nicht teilnehmen könnten
- Soli-Ticket (80 Euro), ermöglicht einer Person die kostenlose Teilnahme, die sonst nicht teilnehmen könnte
- 1/2 Soli-Ticket (60 Euro), zusätzlich finanzierst du auch ein halbes Soli-Ticket. Wenn zwei halbe Soli-Tickets zusammenkommen ermöglicht das die Teilnahme einer Person, die sonst teilnehmen könnte.
Die #edunautika ist keine Konferenz, sondern eine Unkonferenz. Das heißt: Jede*r kann die eigenen Fragen, Erfahrungen, Positionen und Ideen einbringen. Wir alle sind Expert*innen unserer eigenen Praxis (und Theorie). Wir können voneinander und miteinander lernen. Wir nutzen die Methode Barcamp, bei der das Programm vor Ort zu Beginn gemeinsam geplant wird. Jede*r kann seine Themen und Fragen in einer Session anbieten, von denen dann im Stundentakt mehrere parallel stattfinden und spontan vor Ort ausgewählt werden. Die Teilnehmenden werden zu Teilgebenden. Am Sonntag gibt es außerdem einen (halben) Tag zur Vertiefung in ein eigenes Thema. Unter der Überschrift „Co-Working und Co-Learning“ kann individuell, in festen Gruppen oder in Form von XXL-Barcamp-Sessions gearbeitet werden.
Die #edunautika ist eine nicht-gewinnorientierte Veranstaltung, die seit 2018 im Wechsel von den Schul- bzw. Fördervereinen der beteiligten Schulen oder der Agentur J&K getragen wurde. 2027 ist dies die Agentur J&K.
Menschen, die die #edunautika aus den Vorjahren kennen, wissen bereits, dass wir seit 2024 ein Finanzierungsmodell etabliert haben, bei dem der Großteil der Kosten aus der Community gedeckt wird. Das wollen wir auch in 2027 wieder umsetzen, nachdem das Modell sehr gutes Feedback und für das Orgateam eine große Erleichterung mit sich gebracht hat.
Es gibt einen Teilnahmebeitrag in Höhe von 40 Euro als Standard-Ticket. Zusätzlich gibt es kostenlose Tickets (0 Euro) für alle, die sich sonst eine Teilnahme nicht leisten können, sowie Soli-Tickets (80 Euro) und ½-Soli-Tickets (60 Euro) für Menschen, die einer anderen Person die Teilnahme ermöglichen wollen, die sonst nicht teilnehmen könnten. Wir werden regelmäßig darüber informieren, wie viele Soli-Tickets gekauft wurden und entsprechend, wie viele kostenlose Tickets dadurch ermöglicht werden und zur Verfügung stehen. Das #edunautika-Team ist optimistisch, dass wir als Community dieses Mal wieder allen Personen eine Teilnahme ermöglichen können, die den Standard-Teilnahmebeitrag nicht bezahlen können. Wir sind sicher: Wir schaffen das!
Von den Teilnahmebeiträgen werden zunächst die direkten Kosten für Technik, Ticketing, Versicherung, Druckkosten, Transport, Materialien etc. bezahlt. Danach werden Dienstleistungen der Agentur J&K bezahlt. Hier geht es um Aufgaben, die das Orga-Team (das komplett ehrenamtlich arbeitet) sich als Entlastung wünscht, z.B. die Organisation von Technik, Logistik, Support & Kommunikation, Website, Social Media u.v.m. Falls es dann noch möglich sein sollte, werden Grundkosten für das Catering bezahlt.
Für Getränke und Verpflegung gibt es vor Ort Stationen der Max-Brauer-Schule, an denen bar bezahlt werden kann.
Das Geld geht an die Agentur Jöran und Konsorten, welche die finanzielle Trägerin der #edunautika 2027 ist und das Geld gezielt für die #edunautika verwendet. Eventbrite behält einen Anteil für die Zahlungsabwicklung ein. Ticket-Stornierungen und Rückerstattungen sind bis einen Tag vor Eventbeginn möglich. Auch hier behält Eventbrite einen Anteil als Stornierungsgebühr ein.
Die #edunautika hat in ihren bisher neun Jahren unterschiedliche Zeitstrukturen erprobt. Die Planung 2027 geht ein Stück weit zurück zu den Anfängen: ein voller Samstag für Barcamp-Sessions, ein halber Freitag mit Abendprogramm, dafür kein Sonntag. Hintergrund: In 2026 hatten wir ein anderes Modell erprobt: Der Standard war „nur“ der Samstag als Kern, dazu gab es für Freitag und Sonntag ein „Bonusprogramm“. Das Feedback dazu war gemischt. Gleichzeitig war das Programm am Samstag mit 89 Sessions so vollgepackt, dass wir zusätzliche Möglichkeiten für Sessions am Freitag schaffen wollen.